Reine, weiße Kittel im Krankenhaus: Der Schein trügt

Seit mehreren Jahren hält die rege Debatte um die mangelnde Hygiene in Krankenhäusern an. Die Zahl der Krankenhausinfektionen in Deutschland wird auf 400 000 bis 800 000 jährlich geschätzt und ist auf zwei entscheidende Faktoren zurückzuführen: Erstens waschen und desinfizieren sich die Ärzte nicht oft genug die Hände. Das zweite Problem sind die typischen weißen, scheinbar reinen Arztkittel.

Denn durch diese Kittel, die von den Ärzten nur unregelmäßig gewechselt und aus Kostengründen zu selten gewaschen werden, werden Keime von einem Patienten zum anderen getragen. In England wurden deshalb schon zum 1. Januar 2008 die Arztkittel in Krankenhäusern abgeschafft, um das Infektionsrisiko zu senken und die Gesundheit der Patienten nicht unnötig zu gefährden. Auch in Alten- und Pflegeheimen kann die Arbeitskleidung des Personals ein Risiko für die pflegebedürftigen Bewohner darstellen, deren Immunsystem meist sehr geschwächt ist und sie für Infektionen sehr anfällig macht. 

Und trotzdem will man hierzulande auf den traditionellen weißen Arztkittel nicht verzichten, auch wenn er im Krankenhausalltag bei den meisten Arzt-Patient-Kontakten überflüssig ist. Er stellt für den Patienten ein Zeichen von Kompetenz dar und wird deshalb aus Imagegründen beispielsweise auch in manchen Kinderkrippen getragen.

Um diese hygienischen Bedenken auszuräumen, bieten sich als Alternative zu den herkömmlichen Arbeitskitteln aus Stoff, Kittel zum einmaligen Gebrauch an. Diese kurzärmeligen Einwegkittel sind aus angenehm weichem, leichten und atmungsaktiven Vliesstoff hergestellt und stehen dem Stoffmodell optisch in nichts nach: Die Ränder sind ordentlich umsäumt, der Einmalkittel lässt sich vorne mit Druckknöpfen schließen und hat praktische Taschen aufgenäht. Dank seiner guten Qualität kann der Einweg-Arztkittel zwar durchaus mehrmals getragen werden, zeigt aber nach einer bestimmten Zeit erste Verschleißerscheinungen und muss dann entsorgt und durch einen neuen, hygienisch einwandfreien Kittel ersetzt werden. Traditionelle Arbeitskittel aus Stoff werden hingegen meist viel zu selten gegen frische ausgetauscht.

Fakt ist, dass in Krankenhäusern oft an den falschen Enden gespart wird und die Hygiene darunter leidet. Für’s Händewaschen und Desinfizieren ist oft keine Zeit und statt die Arbeitskleidung, die Handtücher oder die Bettwäsche in regelmäßigen und kurzen Abständen zu wechseln, versucht man Reinigungskosten zu sparen. Durch den Gebrauch von Einwegtextilien, wie den oben genannten Arztkitteln, Einweghandtüchern und Einwegbettwäsche, kann man sich diese Kosten sparen und außerdem dem meistens bereits überbelasteten Personal die Arbeit erleichtern: Die Entsorgung der verunreinigten Einwegwäsche erfordert einen viel geringeren Organisationsaufwand als die Reinigung von Stoffbettwäsche und Frotteehandtüchern.

Durch Einwegprodukte kann, zum Vorteil der Patienten und des Pflegepersonals, die Hygiene in Krankenhäusern und Pflegeheimen deutlich verbessert werden. Mit wasserdichten Matratzen-, Kopfkissen– und Deckenbezügen zum einmaligen Gebrauch wird das Bettzeug zuverlässig vor Körperflüssigkeiten geschützt, ohne den Komfort oder den Schlaf des Patienten zu beeinträchtigen. Besonders bei Inkontinenz sind die wasserundurchlässigen Einweg-Auflagen für Matratzen zu empfehlen.

Zum täglichen Waschen der Patienten durch das Pflegepersonal eignen sich weiche, aber reißfeste Waschhandschuhe zum einmaligen Gebrauch am besten, um die Verbreitung von Bakterien in Krankenhäusern zu vermeiden. In bestimmten Fällen sollten, zum Schutz der Krankenschwestern und Pfleger vor Infektionen, Waschhandschuhe mit Plastikbeschichtung verwendet werden. Diese wasserundurchlässigen Einweg-Waschhandschuhe verhindern den direkten Kontakt zwischen infektiösen Ausscheidungen des Patienten und der möglicherweise gereizten Haut des Personals.

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